Projekte

1. Vermittlung von afrikanischer Kultur in Herzogenbuchsee
jambo! organisiert jährlich zwei kulturelle Anlässe in Herzogenbuchsee, die der einheimischen Bevölkerung Afrika näherbringen. Dies sind im Sommer ein Fest mit afrikanischer Musik und im Winter ein Kinoabend mit einem afrikanischen Film. An allen Anlässen wird ein afrikanisches Essen serviert. Mit dem Erlös aus den Anlässen sowie Spenden unterstützt jambo! die Partnerorganisation in Tansania.

2.1. Finanzieren des Betriebes von 25 Tagesstätten (Day Care Centers/DCC) für (HIV-) Waisen und benachteiligte Kinder mit dem Erlös aus den kulturellen Anlässen und Spenden.
Seit der Vereinsgründung hat jambo! die Tagesstätten mit einem jährlichen Beitrag finanziert. Einige Tausend Kinder (ca. 800 Kinder pro Jahr in 25 DCC) profitierten bisher von der altersgerechten Förderung und Betreuung zusammen mit Gleichaltrigen, von regelmässiger Gesundheitspflege sowie einer täglichen ausgewogenen Mahlzeit.

Unsere lokale Partnerorganisation in Kamachumu eröffnete 1997 die ersten DCC für Kinder von HIV-betroffenen Familien. Während der Zeit, welche die Kinder in der Tagesstätte verbringen – diese konnte von einst drei auf heute fünf Vormittage pro Woche gesteigert werden - können die Angehörigen, welche für sie verantwortlich sind, einer Beschäftigung nachgehen und allenfalls ein kleines Einkommen erzielen.
Um eine Stigmatisierung zu verhindern, wurde von Anfang an darauf geachtet, dass auch Kinder nicht HIV-/Aids-betroffener Familien aufgenommen werden.
Die Gemeindemitglieder tragen zum Betrieb der Tagesstätten ihren Möglichkeiten entsprechend Feuerholz, Gemüse oder Früchte zur Ergänzung der täglichen Mahlzeit oder Bekleidung für die Kinder bei. Die finanziellen Möglichkeiten der lokalen Bevölkerung sind äusserst beschränkt.

Alle Beteiligten sind überzeugt, dass die Kindertagesstätten ein wichtiges und sinnvolles Angebot sind. Die Kinder können dadurch einen positiven Start in die Zukunft erfahren, der sich nachhaltig auswirkt.

2.2 Bau von geeigneten Häusern für die Tagesstätten mit Geldern von Stiftungen
Die Tagesstätten sind grösstenteils in Privathäusern oder auf deren Vorplatz untergebracht. Für die Betreuung der Kinder fehlen daher ausreichende Platzverhältnisse in den Häusern, pädagogische Mittel, Wasser (Hygiene und Trinkwasser) sowie angepasste sanitäre Einrichtungen.
Mit Unterstützung von jambo! konnten bereits neun neue, angepasste Gebäude mit eigenem Sammeltank für Regenwasser und Latrinen gebaut werden. Nun möchte jambo! der Anfrage von MUVIMAWAKA entsprechen und auch für die verbleibenden 16 erforderlichen Neubauten die nötigen Mittel zur Verfügung stellen.
Wenn die Räume frei sind, beispielsweise nachmittags, abends oder an Wochenenden, können sie von Frauengruppen oder anderen Gemeindemitgliedern genutzt werden.